D-Köln
ZMMK Labor- und Bürogebäude der Universität Köln

Wettbewerb 2004, 1. Preis
1. BA realisiert 2006-2008 |  2.BA projektiert
Größe: BGF 26.560 m²
Invest: 47,5 Mio. EUR
Auftraggeber: Klinikum der Universität Köln

Programm

Zentrum für Molekularmedizin und Genomforschung, Cell Center Cologne
Labore, Sonderlabore S3, Reinraumlabore, Tierhaltung, Büros, Verwaltung, Seminar- und Schulungsräume
Generalplanung für Gebäude, Tragwerk, TGA, Bauphysik, Brandschutz, Fassaden, Freianlagen
Planungskonzept und Entwurf, Kosten, HU-Bau, LP 1-6

Das Gebäude beinhaltet das ZMMK, Zentrum für Molekularmedizin, das ZFG, Zentrum für Genomforschung, beides universitäre Einrichtungen, sowie das CCC, Cell Center Cologne als privatwirtschaftliches Institut, jeweils mit den dazugehörigen Büro- und Verwaltungsbereichen.

Auf einem recht kleinen Grundstück musste eine sehr grosse Hauptnutzfläche untergebracht werden. Mitten über das Grundstück verläuft der sogenannte Studentenweg, die Hauptfuß- und Radwegeverbindung zwischen dem Klinikum und dem Campus der Uni – ein städtebaulich äußerst wichtiges Element, dass es überzeugend zu integrieren galt.

Zwingend gefordert vom Auslober war ausschließlich ein Haupteingang für alle drei Institutionen. Der Studentenweg durfte die Eingangebene nicht zerschneiden, was zwangsläufig 2 Eingänge zur Folge gehabt hätte.

Konzept ist demzufolge ein typologisch einfacher Solitär am Kreuzungspunkt von Strasse und Studentenweg, der einerseits die funktionale Anforderung des Studentenweges durch geschicktes Führen durch das Gebäude hindurch innerhalb eines zweigeschossigen Foyers löst, und andererseits nach außen den gewollten Austausch von privater und universitärer Forschung architektonisch dokumentiert.

Die Idee des solitären Monoliths wird konsequent in den Fassaden durch große Homogenität und eine technisch septische Ästhetik umgesetzt.

Entstehen wird ein sehr kompakter Baukörper, mit höchster interner Funktionalität und Flexibilität. Typologisch ein Vierbund, quasi ein Baukörper zusammengesetzt aus zwei Gebäuderiegeln, dazwischen ein komplexer Luftraum über insgesamt 9 Geschosse mit Galerien zur Kommunikation und Austausch, als Raum zur Förderung von Synergien der verschiedensten Laborgruppen.

Mitarbeiter

Michael Pudelko, Sibylle Pöhler, Christian Ebinger, Ho-Ling Cheung, Ulrike Schweppe, Klaus-Norman Zulauf

ARGE: Heinrich & Wörner

  • Kontakt

    SPAP
    Architektur Stadt Landschaft
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